Der große Crash

Der große Crash

Beitragvon Kelhim » 26.01.2013 21:40

Der große Crash

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Kurzbeschreibung:

Wall Street 2008: Noch jonglieren Vermögensberater, Broker und Börsenmakler ohne Gewissensbisse mit hohen Einsätzen und erzielen schwindelerregende Gewinnmargen. Doch die Finanzkrise hat bereits Einzug gehalten. Hauptleidtragender in einer großen Investmentfirma ist Eric Dale. Bei seiner unvorhergesehenen Entlassung übergibt er brisante Daten an seinen ehemaligen Schützling Peter Sullivan. Bei weiteren Berechnungen erkennt Sullivan, dass seine Firma vor dem finanziellen Untergang steht. Die alarmierte Konzernleitung beschließt eine hochspekulative Rettungsaktion. Es beginnt eine moralische und dramatische Achterbahnfahrt, die alle Beteiligten innerhalb der nächsten Stunden an den Rand der Katastrophe katapultieren wird.

Quelle: DVD-Klappentext


Meine Meinung:

Der Film ist von 2011, da war das Thema Finanzkrise ja schon nicht mehr so wahnsinnig neu und unergründet. Trotzdem gelingt es dem Film gut, ohne wie "Wall Street" seinerzeit einen sympathischen gierigen Schurken als das personifizierte Böse und Publikumsliebling aufzubieten, eine Art Sittenbild in den Führungsetagen von Investmentbanken oder Großbanken allgemein zu zeichnen. Die Gier tritt hier nicht so wölfisch-selbstherrlich, aber eben auch entrückt auf wie bei Gordon Gecko, sondern menschlicher. Die Skala kennt hier nicht nur das naiv-jugendliche Weiß und das abgrundtiefe Schwarz wie damals, sondern, naja, nicht wirklich Weiß, aber mehrere Graustufen. Die einen Führungspersonen sind vielleicht einen Tick weniger zynisch als die anderen. Das ändert allerdings nichts an den Plänen, die sie entwerfen, um der drohenden Pleite der Bank zu entgehen: möglichst viele überbewertete Papiere an die Konkurrenz verscherbeln, egal zu welchem verlustreichen Preis, Hauptsache, die Bank besitzt sie selber nicht mehr und sichert trotz des absehbaren Finanzmarkt-Crashs wenigstens ihr eigenes Überleben - oder eben das der Führung. Nach allem, was man in den letzten Jahren so mitbekommt, ist man als Zuschauer nicht mehr im Mindesten überrascht oder empört, gerade darum lohnt sich die Aufmerksamkeit auf die Charaktere - und die werden großartig gespielt (Kevin Spacey, Demi Moore, Paul Bettany, Jeremy Irons u.a.).
The future has many paths.
Choose Whiskey.

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Re: Der große Crash

Beitragvon Vlad270486 » 26.01.2013 22:33

Hab mir den Film angeschaut und fand ihn OK weil mich die Börse nicht ganz interessiert. Ich mag eher SciFi, Computeranimation, Fantasyfilme und Tierdokumentationen. Im Film spielt auch der böser aus der Serie Heroes, Sylar.
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Vlad270486
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